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Glass Industry News

Integration wird entscheidender Effizienzhebel

, Siemens AG, Industry Sector


 

  • Siemens zeigt auf der Hannover Messe integrierte Systeme und Services entlang der kompletten Planungs- und Produktionskette
  • Innovative Industriesoftware und integrierte Antriebssysteme im Fokus
  • Stand-Motto: „Making things right: Connecting productivity and efficiency”


Der Siemens-Auftritt auf der Hannover Messe 2013 steht im Zeichen der wachsenden Integration aller Technologien in der Industrie. "Siemens verfügt über ein komplett integriertes Portfolio aus Hardware, Software und Services sowie über umfassende Branchenexpertise. Diese Basis verhilft Industrieunternehmen zu höchster Produktivität und Effizienz“, sagte Dirk Hoke, CEO der Siemens-Division Customer Services, bei der Vorpressekonferenz des Unternehmens zur diesjährigen Hannover Messe. Gemäß dem Stand-Motto „Making things right: Connecting productivity and efficiency“ zeigt Siemens, wie seine Kunden den aktuellen Herausforderungen der Märkte erfolgreich begegnen können.

Die industrielle Entwicklung über nahezu alle Branchen und über unterschiedlich entwickelte Märkte hinweg zeigt eindeutig die zunehmende Bedeutung der umfassenden Integration aller Technologien. Das betrifft alle Planungs-, Engineering- und Produktionsprozesse, die mechanischen und elektrischen Systeme sowie die informationstechnischen Komponenten. Ziel dieser Integration ist es, die Wertschöpfung über die gesamte Prozesskette zu optimieren. Auf dem Weg dahin begleitet Siemens Industry seine Kunden mit seiner kommunikationsbasierten Automatisierungs- und Antriebstechnik schon seit den 1990er Jahren. Siemens bietet dabei ein Portfolio aus Produkten, Systemen und Dienstleistungen an, das durch Software- und Hardware-basierte Integration entlang der gesamten Wertschöpfungskette optimal zusammenwirkt.

Das zugehörende Erfolgsrezept heißt Totally Integrated Automation (TIA). Zur Hannover Messe präsentiert Siemens erstmals das Konzept des „Integrated Drive System“ (IDS) - ein auf TIA-Basis für nahezu alle elektrischen Antriebsaufgaben umfassend integriertes Portfolio. Es ermöglicht für die jeweilige Aufgabenstellung eine optimale Konfiguration des Antriebsstrangs.

Siemens setzt dabei auf eine dreifache Integration: Zum einen ist eine horizontale Integration des Antriebsstrangs erfolgt. Damit wird das reibungslose Zusammenspiel und die optimale Dimensionierung aller Teilkomponenten vom Umrichter über Motor und Getriebe bis zu den Kupplungen sichergestellt. Diese Systeme sind zum Zweiten auf Basis einer vertikalen Integration durch TIA intelligent bis in die Steuerungsebene hinein optimal engineert, konfiguriert und vernetzt. Und drittens beinhaltet IDS für eine Integration entlang des gesamten Lebenszyklus einer Applikation passende Industriesoftware-Lösungen (Life Cycle Integration). Dies ist entscheidend für eine kurze Produktentstehungszeit sowie einen nachhaltigen kostengünstigen Betrieb der jeweiligen Applikation. Von Design über Planung, Engineering sowie Inbetriebnahme und Betrieb bis hin zu integrierten Industry Services reicht das Spektrum, das Siemens auf der Hannover Messe zeigt.

„Wir sind sicher, dass wir mit dem Ansatz der dreifachen Integration unseren Kunden einen weiteren Mehrwert bieten und unsere führende Rolle in der Antriebstechnik weiter stärken“, so Uwe Frank, CEO der Business Unit Motion Control. „Wir verfolgen den Ansatz des „Integrated Drive System“ sowohl bei kleineren als auch bei hochkomplexen Anwendungen und für alle Branchen, die Antriebslösungen benötigen. Unsere Kunden sind damit auch für die zunehmende Digitalisierung in der Fertigungswelt und die wachsende Integration aller Technologien gut gerüstet.“

Auch im Bereich der Industrieautomatisierung prägt Siemens zur Hannover Messe erneut die technologische Entwicklung: „Die IT-Durchdringung in der Industrie wird weiter wachsen. Da die Komplexität der Produkte und Anlagen unserer Kunden kontinuierlich zunimmt, ist und bleibt die Software-basierte Unterstützung der Engineeringprozesse der wichtigste Produktivitätshebel“, meinte Eckard Eberle, CEO der Business Unit Industrial Automation Systems. „Unsere Neuheiten sind wichtige Schritte auf dem Weg zu integrierten Produkt- und Produktions- Lebenszyklen, mit denen unsere Kunden noch schneller und effizienter werden können“. Die Version 12 des Engineering Frameworks TIA Portal als innovative Engineering Plattform, mit der Automatisierungsprozesse der gesamten Wertschöpfungskette integriert werden können, steht im Fokus. Einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht Siemens mit seinen neuen Controllern der Generation Simatic S7-1500. Für den mittleren und High-End-Bereich zeichnet sich die Simatic S7-1500 durch herausragende Systemperformance sowie eine Vielzahl standardmäßig integrierter Funktionen für Motion Control, Security und Safety aus. Einfache Inbetriebnahme und projektierbare Diagnosefunktionen für den Anlagestatus zählen genauso zu den neuen Features wie die Integration in das TIA Portal für einfaches Engineering und geringe Projektierungskosten.

Eng verzahnt mit dem Produktgeschäft sind die intelligenten und integrierten Industry Services, die Siemens für alle Phasen des Lebenszyklus von Maschinen und Anlagen anbietet. Auf der Hannover Messe steht zustandsorientierte proaktive Instandhaltung im Mittelpunkt, insbesondere Inspektionen via Fernwartung. An Beispielen wie Condition Monitoring oder Simatic Remote Services wird gezeigt, wie sich mit IT-gestützten Services Maschinen und Anlagen präventiv überwachen, Stillstandszeiten reduzieren und so die Verfügbarkeit von Industrieanlagen steigern lassen. „Mit den immer komplexer werdenden Produktionsprozessen und dem dabei steigenden Anteil an Informationstechnologie wachsen die Anforderungen an den Service, aber auch unsere Möglichkeiten“, erklärte Dirk Hoke. „Mit unseren technologiebasierten Industry Services helfen wir unseren Kunden, diesen aktuellen Herausforderungen zu begegnen. So unterstützen wir die Maschinen- und Anlagenbauer, ihr Serviceangebot auszubauen und weiter zu professionalisieren – und die Endanwender, ihre Produktivität und Effizienz durch ganzheitliche Servicekonzepte nachhaltig zu erhöhen.“

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