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Vetropack investiert in die Zukunft

Ab 26. Januar 2006 wurde im Vetropack Glaswerk St Prex die Produktion für drei Monate unterbrochen, um den Schmelzofen durch eine Anlage modernster Technologie zu ersetzen. Mit der neuen Produktionsanlage kann die Energiebilanz bei unveränderter Schmelzkapazität signifikant verbessert und der Ausstoss an CO2 bis zu 30% reduziert werden. Die Glasherstellung mit dem neuen Schmelzofen wird gemäss Planung am 8. Mai 2006 wieder aufgenommen.

Die europäische Verpackungsglasindustrie rechnet für die nächsten Jahre mit einer weiterhin stabilen Marktnachfrage für Glasverpackungen. Als bedeutendes und europaweit tätiges Branchenunternehmen investiert Vetropack deshalb konsequent in den Werterhalt und in die technische Ausrüstung ihrer Produktionsanlagen.
Im Glaswerk St Prex wird während der kommenden Monate der bisherige Glasschmelzofen durch eine hochmoderne Anlage ersetzt. Gleichzeitig werden zur Optimierung der Logistik drei neue Lagerhallen für insgesamt 47.000 Palettenplätze errichtet. Unter Einbezug der bereits vorgenommenen Erweiterung der Scherbenaufbereitungsanlage beläuft sich die Investition für die Erneuerung des Glaswerks St Prex auf total 36 Millionen Franken.

Kernstück der Bauarbeiten ist der neue Schmelzofen.

Dank modernster Schmelztechnologie und dem erhöhtem Einsatz von Altglas aus der werkinternen Scherbenaufbereitungsanlage können die NOX-Emissionen und der CO2-Ausstoss bei unveränderter Schmelzleistung bis zu 30% reduziert werden. Damit verbessert Vetropack die Ökobilanz der Produktionsanlage St Prex im Sinne der Schweizer Regierung, die den landesweiten CO2 Ausstoss bis 2010 um 10% reduzieren will. Durch die deutliche Minimierung des CO2 Ausstosses erfüllt Vetropack die Bedingungen, um von der angekündigten CO2 Abgabe befreit zu werden.
Nebst diesen ökologischen Aspekten ist diese Investition auch Voraussetzung für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und damit der 180 Arbeitsplätze im einzigen Verpackungsglaswerk der Schweiz.

Lieferbereitschaft während Produktionsunterbruch gewährleistet

Um die Lieferbereitschaft während des Produktionsunterbruchs aufrecht zu erhalten, wurden zwei der drei neuen Lagerhallen bereits letztes Jahr fertig erstellt. Seither stehen unmittelbar angrenzend an die Produktion 37´000 zusätzliche Palettenplätze zur Verfügung, was rund 50 Millionen Flaschen entspricht. Nach Inbetriebnahme der dritten Lagerhalle Anfang 2007 erhöht sich die Lagerkapazität um weitere 10´000 Palettenplätze. Aufgrund der getätigten Vorproduktionen und den reservierten Kapazitäten in den übrigen Vetropack-Werken bleibt die Belieferung des Schweizer Marktes mit Verpackungsglas auch während des Produktionsunterbruchs gewährleistet.


Die Standortregion mitten im grossflächigen Weinbaugebiet des Lac Léman ist ideal für die Herstellung von Weinflaschen. Dies ist auch der Grund, weshalb hier bereits vor 95 Jahren der Unternehmer Henri Cornaz eine Glashütte errichteten liess. Die Verrerie St-Prex ist die Geburtsstätte der heutigen international tätigen Vetropack-Gruppe mit Produktionswerken in der Schweiz, Österreich, Tschechien, der Slowakei und Kroatien. Das Werk St Prex hat sich auf die Herstellung von Wein- und Bierflaschen für den Schweizer Markt in den Farben Grün, Feuille-morte, Olive und Cuvée spezialisiert.

21.03.2006, Vetropack Glaswerk St Prex

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