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Glas-, Fenster- und Fassadenbranche wachsen FlügelDer Auftrieb im Bau- und Ausbaugewerbe seit vergangenem Herbst setzt sich auch in diesem Jahr fort. Eine wichtige Stütze der sich stabilisierenden Bautätigkeit ist der gewerbliche Hochbau. Positive Impulse gehen auch vom Wohnungsbau aus. Mehr und mehr beflügeln Substanzerhaltung und Renovierung im Gebäudebestand den Modernisierungsmarkt. Explosionsartig gestiegene Energiepreise und milliardenschwere Förderprogramme tragen zusätzlich zum Ausbau der Märkte bei. Die Prognosen sind durchweg optimistisch und die deutsche Bauwirtschaft befindet sich - wie die in Europa - wieder auf Wachstumskurs. Der seit 1995 andauernde Schrumpfungsprozess der Fenster- und Fassadenbranche scheint gestoppt - das Tal der Rezession verlassen. Für den deutschen Isolierglasmarkt kann im laufenden Jahr sogar ein Mengenwachstum bis hin zum zweistelligen Bereich erwartet werden. Nur die anhaltende Strukturschwäche in der ostdeutschen Bauwirtschaft trübt die erfreuliche Entwicklung.
Spürbar verbessert haben sich dagegen die Aussichten für den europäischen Bausektor. Auf der im Juni 2006 in Amsterdam stattgefundenen Euroconstruct haben 19 europäische Länder ihre Erwartungen für 2006 deutlich angehoben (1. Tabelle unten; Quelle: Euroconstruct Juni 2006 Amsterdam). Angetrieben wird diese Entwicklung vom Wohnungsneubau. Einen besonders hohen Anteil haben hierbei die beiden Länder Deutschland und Frankreich. Die Prognosen wurden für Deutschland von minus 2,1 auf plus 1,2 Prozent und für Frankreich von 2,5 auf 4,7 Prozent nach oben korrigiert. Der Nicht-Wohnungshochbau spielt vor allem in Großbritannien eine wesentliche Rolle. 22 Prozent aller im gesamten Euroconstruct-Gebiet in diesem Sektor getätigten Investitionen entfallen allein auf das Vereinigte Königreich.
Bedeutende Impulse für die Glas-, Fenster und Fassadenbranche werden auch in Zukunft von den steigenden Bestandsmaßnahmen kommen. Experten erwarten für diesen Sektor eine jährliche Zunahme von rund zwei Prozent. Deutschland: 340 Mio. Fenster sind energetisch veraltet Allein in Deutschland dürfte sich der energetisch sanierungsbedürftige Fensterbestand auf rund 340 Millionen Fenstereinheiten (FE-Einheiten) belaufen. Europaweit wird der energetisch sanierungsbedürftige Fensterbestand sogar auf 3,5 bis 5 Milliarden Fenster-Einheiten geschätzt - ein gewaltiges Marktpotenzial! 22.08.2006, Interpane Glas Industrie News material on the Site is copyright and belongs to the Company or to its third party news provider, and all rights are reserved. Any User who accesses such material may do so only for its own personal use, and the use of such material is at the sole risk of the User. Redistribution or other commercial exploitation of such news material is expressly prohibited. Where such news material is provided by a third party, each User agrees to observe and be bound by the specific terms of use applying to such news material. We do not represent or endorse the accuracy or reliability of any of the info contained in any news or external websites referred to in the news.
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