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Bruchfest und spannungssicherFür den energiehungrigen chinesischen Markt lieferte die oberfränkische WALTEC Maschinen GmbH (ehemals J. Walter Co. Maschinen GmbH) eine komplette Anlage zur Herstellung von Glasisolatoren. Damit die Isolatoren den hohen Umweltbelastungen Stand halten und die elektrischen Werte garantieren, muss das Glas sorgfältig behandelt und außerdem gehärtet werden. Dieser thermisch sensible Prozess stellt nicht nur höchste Ansprüche an die Prozessregelung, sondern auch an die Genauigkeit des Steuerungssystems.
Die im Antrieb integrierte Funktion „elektronische Kurvenscheibe" garantiert bei Feeder und Schere ein sehr genaues und reproduzierbares Tropfengewicht. Der Rundtakttisch taktet die zehn Formen dann in die hydraulische Pressstation, wo der Glasartikel ausgepresst wird. Nach dem Pressvorgang wird mit einem exzentrisch rotierenden Stempel ein Nutensystem in das noch plastische Glas eingewalzt. Auf einem gasbeheizten Temperaturkonditionierungsofen werden die etwas abgekühlten Isolatoren auf einer Temperatur von 500 bis 600 °Celsius gehalten und sind damit bestens präpariert für den nachfolgenden Härtevorgang. Alles im Griff mit durchgängiger Steuerung und Antrieben In der Härtemaschine werden die Glasisolatoren mittels Luftkühlung abgeschreckt. Dadurch entsteht eine kontrollierte Spannung im Glas, die dessen extreme Stabilität bewirkt. Gekühlt werden die Isolatoren auf jeweils 20 rotierenden Tellern mit einer eigenen Spindel, die über eine eigene Achse angetrieben wird. Da nur reine Drehzahlaufgaben zu bewältigen sind, setzt WALTEC hier die dezentralen Antriebe Micromaster 440 ein. Durch ihre ausgefeilte Vektorregelung sichern sie höchste Antriebsqualität - auch bei plötzlichen Laständerungen. Sämtliche Achsen sowie der Hauptantrieb für den Rundtakttisch und die Ofenlinie werden über das modulare Umrichtersystem Simodrive 611 angetrieben. Dieses besteht aus Einspeise-, Regelungs- und Antriebsmodul, die zu individuellen Antriebsverbänden kombiniert und schnell auf die Antriebsleistung und Achszahl der jeweiligen Maschine abgestimmt werden können. Die Kommunikation sämtlicher Antriebe erfolgt über Profibus DP. Für die Steuerung der komplexen und zeitkritischen Vorgänge auf der temperatursensiblen Anlage benötigt WALTEC ein System, bei dem alle Komponenten optimal zusammenspielen. Als zentraler Controller fungiert eine Simatic S7-318, die auch bei Umgebungstemperaturen von 40 bis 50°Celsius im 24-Stunden-Betrieb ihre volle Leistung bringt. Auf dem grafischen Display Simatic Multi Panel MP370 kann der Anwender die Parameter für die einzelnen Anlagenteile einfach eingeben. Haben die Glasisolatoren alle Härteschritte durchlaufen, sind sie so stabil, dass sie sogar einen Sturz aus zwei Meter Höhe bruchlos überstehen. 12.01.2007, Siemens AG, Automation and Drives Group News material on the Site is copyright and belongs to the Company or to its third party news provider, and all rights are reserved. Any User who accesses such material may do so only for its own personal use, and the use of such material is at the sole risk of the User. Redistribution or other commercial exploitation of such news material is expressly prohibited. Where such news material is provided by a third party, each User agrees to observe and be bound by the specific terms of use applying to such news material. We do not represent or endorse the accuracy or reliability of any of the info contained in any news or external websites referred to in the news.
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