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Alternative Interlayer für Photovoltaik-ModuleIn den führenden Industriestaaten wächst das Interesse an Photovoltaik-Systemen für Gebäude seit Jahren rapide. Steigende Kosten für fossile Brennstoffe forcieren die Suche nach Alternativen und die intensive Weiterentwicklung erneuerbarer Energien. „Power Plants“, Kraftwerke mit Photovoltaik-Systemen, überflügeln einander mit immer neuen Leistungsrekorden.
Hauptprobleme bei der Nutzung von Solarstrom aus Gebäuden oder Fassaden sind immer noch technische Gegebenheiten: Beschattung, Neigung oder Ausrichtung des Gebäudes sowie fehlende Standards bei der Gebäude-Anschlusstechnik. Eine mögliche Lösung sind integrierte PV-Systeme in Fassaden und Glasdächern, die sowohl den Anforderungen an eine effiziente Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Fläche als auch ästhetischen Gesichtspunkten gerecht werden. Schon heute dürfen aus Sicherheitsgründen in vielen Staaten so genannte „Über-Kopf-Verglasungen“, wie z. B. Fassadenverglasung, Glasdächer, Glastreppen oder Treppengeländer aus Glas, ausschließlich nur mit Verbundsicherheitsglas ausgeführt werden. Weiterhin spricht für Verbundsicherheitsglas, dass PV-Module an sich bereits Glas-Verbundsysteme sind (in Glas eingekapselte Solarzellen). Eine ideale Ergänzung bietet das Harz Polyvinylbutyral (PVB), das bereits seit Jahrzehnten vorzugsweise in Verbundsicherheitsglas als Folie zwischen Glasscheiben eingesetzt wird. Verkapselung von Solarzellen Eine Alternative zu derzeitigen PV-Standardmodulen sind Doppelglas-Module, bei denen die Zellen in TROSIFOL SOLAR, eine von der Kuraray Europe GmbH 2004 vorgestellte und bis dahin weltweit einzigartige PVB-Folie für PV-Systeme in Verbundsicherheitsglas, verkapselt werden. Gerade die PVB-Folie TROSIFOL der Kuraray hat insgesamt über die vergangenen 10 Jahre eine beeindruckende Marktentwicklung gezeigt. Zudem hat PVB exzellente optische Eigenschaften, eine modifizierbare Glasshaftung, eine hohe Schlagzähigkeit und eine herausragende UV- und Temperatur-Beständigkeit. Die ersten Anwendungen von Verbundsicherheitsglas mit PVB reichen bis in die 1930er Jahre zurück. Grundsätzlich zeigen sich die Unterschiede zwischen dem gummielastischen Elastomer EVA und dem weichen Thermoplast PVB beim Verhalten im Glasverbund. So benötigt man bei einem Glasverbund auf EVA-Basis eine Extralage Glas, um das gleiche Sicherheitsniveau wie bei einem Verbund mit PVB zu erreichen. PVB besitzt eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen äußere Einwirkung und zeigt ein besseres Verhalten nach dem Glasbruch. Und genau diese Eigenschaften prädestinieren PVB für den Einsatz in PV-Modulen für Fassaden oder Dächer. TROSIFOL SOLAR wurde speziell auf die PV-spezifischen Anforderungen von Solarzellen in PVB-Verbundsicherheitsglas hin entwickelt. Besonderen Wert wurde darauf gelegt, die zerbrechliche und druckempfindliche Solarzelle optimal zu verkapseln und dauerhaft zu schützen. Bedingung dafür war ein modifiziertes Viskositätsverhalten und die Oberflächenrauhigkeit der Folie, die im Laminiervorgang des Vakuum-Prozesses eine verbesserte Wirkung zeigt. Für größere Modul-Formate ist es nun möglich, dem Standard-Vakuumsack-Verfahren (Entlüftung) einen herkömmlichen Autoklaven-Prozess folgen zu lassen.
Hersteller von Photovoltaikmodulen und Verbundsicherheitsglas in Europa arbeiten bereits eng zusammen und vermarkten PV-Systeme mit PVB-Folien. Der dadurch entstandene Wissens-Transfer und die Nutzung bekannter ein- oder zweistufiger Laminierungsprozesse lassen nun auch die Produktion größerer PV-Systeme zu, als dies früher möglich war. Die effizientere Flächen-Ausnutzung im Vergleich zu bisher verwendeten Glasformaten reduziert den Preis von PV-Modulen und kann zukünftig für einen breiteren Einsatz erneuerbarer Energien aus Sonnenlicht sorgen. Ein herausragendes Beispiel zeigte das österreichische Unternehmen Ertex Solar, das auf der Messe INTERSOLAR 2005 das bis dahin weltweit größte PV-Modul ausstellte: 5.100 x 2.450mm – mit TROSIFOL SOLAR PVB-Folie. Steigende Wirkungsgrade Dünnschicht-Technologie 10.09.2008, Kuraray Europe GmbH, Division TROSIFOL News material on the Site is copyright and belongs to the Company or to its third party news provider, and all rights are reserved. Any User who accesses such material may do so only for its own personal use, and the use of such material is at the sole risk of the User. Redistribution or other commercial exploitation of such news material is expressly prohibited. Where such news material is provided by a third party, each User agrees to observe and be bound by the specific terms of use applying to such news material. We do not represent or endorse the accuracy or reliability of any of the info contained in any news or external websites referred to in the news.
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